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Leben in verwüstete Landschaften säen

Andalucia, Spain.

  • Donors

    PROJECT OVERVIEW
    40% des Landes schon ausgetrocknet
    Tendenz, in 50 Jahren ist Andalusien ausgetrocknet-

    Alpha Academy Association Publico und Alpha Academy e.V . are indignant about the annual forest fires in Andalucia and Portugal and initiate and lead reforestations in degraded areas.

    With seed-balls, an ingenious technique that allows us:

    • to regenerate large areas
    • to include in our actions in all phases,
    • rom the collection of seeds until the sowing, volunteers and residents of the affected areas

  • Background

    Das Colegio y Asociacion de Ingenieros de Montes" aus Madrid veröffentlichte im Juni 2014 dass bereits 40% der spanischen Flächen von der Austrocknung betroffen sind und man akut Gefahr läuft, dass rund 2/3 der gesamten Fläche von Spanien die totale Verwüstung droht. Es besteht die Gefahr des massiven Klimawandel für die kommenden 100 Jahre. So soll die Temperatur im Durchschnitt um Minimum 1,6 C und Maximum um 3,9 C ansteigen. Der Niederschlag soll sich um weitere 26,6% verringern, was ja fast nicht möglich ist. Im letzten halben Jahr sind keine 100 Liter gefallen >>

    Diese Zahlen sind deshalb mehr als beunruhigend, da Andalusien von der EU als einer der Agrarstandorte zur europäischen Grundversorgung ausgewählt wurde und es ja schon heute keine Brunnen mehr gibt. Der steigende Tourismus ist ebenfalls ein großer Wasserverbraucher und da es keine Kläranlagen gibt und eine Wiederaufbereitung meist ausfällt, sind die Tendenzen für Andalusien nicht rosig.

    Dies bedeutet, dass Land - und Viehwirtschaft gefährdet sind und die Gefahr von Buschbränden deutlich zunimmt. >>

    Dazu kommt das EU-Subventionen die Wasserverschwendung in der spanischen Landwirtschaft fördern und verschärfen das Problem, anstatt es zu bekämpfen." Die illegale Wassernutzung, etwa durch nicht genehmigte Brunnen, habe in den vergangenen Jahrzehnten zu einer dramatischen Absenkung des Grundwasserspiegels geführt. "

    Noch immer werden große Staudämme und Entsalzungsanlagen für Meerwasser als Lösung der Wasserbewirtschaftung gesehen, obwohl dies bei weitem nicht ausreicht, um den wachsenden Wasserbedarf zu decken", sagte der WWF-Wasserexperte Martin Geiger der vor einer ökologischen und ökonomischen Katastrophe auf der Iberischen Halbinsel warnt.

    Wer in der spanischen Landwirtschaft Wasser verbraucht, kommt laut Geiger in den Genuss von finanziellen Hilfen aus EU-Fördertöpfen. Deshalb sei es längst gängige Praxis, auch Olivenhaine und Weinreben zu bewässern, die eigentlich auch ohne künstliche Bewässerung auskommen würden.

    Besonders umstritten sind die darüber hinaus gezahlten Fördermittel für die Produktion von Baumwolle. Der WWF schätzt, dass allein Spanien jährlich nach wie vor etwa 800 MillionenEuro für eine Anbaufläche von etwa 80000 Hektar Baumwolle erhält.

    Baumwolle wird meist in riesigen Monokulturen angebaut, unter massivem Einsatz von Insektiziden. 24 Prozent der weltweit verkauften Pflanzenschutzmittel werden auf Baumwollfeldern versprüht und vergiften das Grundwasser. Der Wasserbedarf der Pflanzen ist hoch und liegt bei bis zu 1200 Liter Wasser je Quadratmeter. Welche Umweltschäden der industriell organisierte Baumwollanbau verursachen kann, wird im Süden der ehemaligen Sowjetunion deutlich sichtbar: Weil das Wasser der Zuflüsse zum Aralsee seit Jahrzehnten zur Bewässerung riesiger Plantagen verwendet wird, ist der einst viertgrößte Binnensee der Erde seit 1950 auf ein Siebtel seiner ursprünglichen Fläche geschrumpft. In der Region bahnt sich deshalb eine Klimakatastrophe an.

    Diesem gefährlichen Trend muss man mit einem nachhaltigen Landmanagement begegnen.

    Da eine Reduktion von CO2-Emissionen alleine nicht mehr ausreicht, um die Auswirkungen des Klimawandels aufzuhalten, brauchen wir dringend Aufforstungen, um der Atmosphäre CO2 zu entziehen.

    Es ist notwendig die Bäume der ursptünglichen Bewaldung d.h. einheimische Pinien und Steineichen zu pflanzen und damit das notwendige Tonnen CO2 einbinden.Um Bäume zu pflanzen müssen wir vor allem in ariden Zonen eine Optimierung der Bodenfeuchte erzeugen

    Beispielhaft ist die Arbeit von Ricardo Codorniú Stárico an, der schon im Jahr 1896 die Verwüstung von Guardamar del Segura mit der Aufforstung eines Kiefernwaldes eindämmen konnte

    Ursprüngliche Bepflanzung und Bewaldung : einheimische Pinien und Steineichen

    Einer der typischen Charakterbäume im südlichen Spanien ist die Pinie, die zur Gattung der Kiefern gehört. Diese Bäume erreichen eine Wuchshöhe zwischen zwölf und 20 Meter, mitunter sogar bis zu 25 Meter. Sie wachsen bevorzugt auf feuchten, gut drainierten, mäßig nährstoffreichen Sand- und Kiesböden. Ältere Bäume bilden eine schirmförmige, ausladende Krone aus, die von schon von weitem gut sichtbar ist,

    Mancherorts, wo die Pinien häufig starkem Wind ausgesetzt sind, bleiben sie klein und buschig, siehe Foto unten rechts. Zwischen neun und circa 16 Zentimeter sind die biegsamen und immergrünen Nadeln der Pinien lang. In den großen Zapfen, die drei Jahre bis zur Reife benötigen, stecken kleine, südländische Köstlichkeiten: Pinienkerne. Die Pinie wird in manchen Büchern auch Schirmpinie oder Mittelmeerkiefer genannt. Nicht nur in Spanien, sondern im gesamten Mittelmeerraum kommt die Pinie vor

    Um zu verhindern, dass aus Wäldern dürre Strauchlandschaften entstehen, änderte das spanische Umweltministerium seine Politik.

    Es ließ nur noch einheimische Bäume pflanzen. Pinien und Steineichen waren dabei wirtschaftlich nicht so interessant wie Olivenbäume. Diese wiederum passten zwar gut in die Landschaft, aber nicht zur europäischen Agrarpolitik. Sie wurden abgeholzt, weil Spanien zu viel Olivenöl produzierte. Stattdessen wurden Tomaten und Erdbeeren für den europäischen Markt angebaut.

    Während die Oliven auch trockene Böden gut vertragen und die Bodenerosion eindämmen, müssen Obst und Gemüse künstlich bewässert werden. Wasser ist in Andalusien knapp, Dürreperioden vernichten ganze Ernten. Werden zur Abhilfe Nachbarregionen angezapft, verschieben sich Wasserknappheit und damit wachsende Trockenregionen.